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Der Blick durch das Fernrohr: USS Black, Independence, South Carolina

Ein Trio amerikanischer Schiffe steht im Mittelpunkt der neuesten Ausgabe „Der Blick durch das Fernrohr“. Lernt hier die Black, Independence und South Carolina kennen!

USS Black: Amerikanischer Stufe VII Premiumzerstörer

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Die USS Black, einer der Stars des aktuellen Feldzuges „Glücks-Sechs“, war ein Zerstörer der Fletcher-Klasse, der 1943 in Dienst gestellt wurde. Sie wurde nach Lieutenant Commander Black benannt, Kapitän der USS Jacob Jones, der ein Jahr zuvor gefallen war. Der Bau des Schiffes wurde von seiner Witwe, Mrs. H. D. Black, gesponsert.

Die Karriere des Schiffes war bemerkenswert. Die USS Black nahm von 1943 bis 1945 an verschiedenen Unternehmen im Pazifik teil. Zu diesen gehörten die Schlacht um Saipan, die Einnahme von Guam, die Schlacht im Golf von Leyte und die Schlacht um Okinawa. Bei der letzteren agierte die Black als Teil der Fast Carrier Task Force (damals TF 58) zusammen mit der USS Independence – lest einfach weiter, um mehr über die Independence zu erfahren! Black verdiente sich sechs Battle Stars für ihre Einsätze im Zweiten Weltkrieg und erhielt zwei weitere im Koreakrieg. Der letztgenannte Konflikt war nicht der einzige Krieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, an dem sie teilnahm – das Schiff war außerdem im Vietnamkrieg im Einsatz. Der im Jahr 1969 außer Dienst gestellte Zerstörer wurde 1971 zum Abwracken verkauft. 

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Welcher Kapitän wäre besser geeignet, die Stufe VII Black zu steuern, als Arleigh Burke? Der Admiral der US-Navy diente während des Zweiten Weltkriegs auf Zerstörern der Fletcher-Klasse und seine Fähigkeiten sagen alles über seine Kenntnisse auf dem Meer aus. Seine Basisfähigkeit „Sicherer Schuss“ verbessert die Gruppierung der Hauptbatteriegranaten, damit die 127 mm Geschütze das Ziel so oft wie möglich treffen.
Bei den Inspirationen ist immer verschiedenstes möglich, da lassen wir euch die Wahl. Für alles Weitere empfehlen wir Folgendes:

  • „Kontakt steht unmittelbar bevor“, um die langsamen Torpedos der Black zu kompensieren.
  • „Prüfender Blick“, weil Verborgenheit für Zerstörerkapitäne oft das Wichtigste ist.
  • „Aufmerksam“, um eingehenden Schaden zu reduzieren, wenn ihr im Kampf mit anderen Zerstörern seid und damit ihr immer wisst, wo der nächste Gegner ist.
  • „Ausweichmanöver“ für die Reichweite der Hauptbatterie und die Streuungserhöhung eingehender Granaten.
  • „Unaufhaltsam“ – das absolute Muss für Zerstörer, damit sie weiter fahren können, selbst wenn der Motor oder das Steuergetriebe ausgefallen sind.

Black ist, um es einfach auszudrücken, im Wesentlichen eine Fletcher. Eine hohe Feuerrate, relativ hohe Geschwindigkeit, eine lang anhaltende Nebelwand und eine starke Luftabwehr – alles einsatzbereit! Die Black bringt jedoch etwas völlig Neues zu den USN-Zerstörern – die Möglichkeit, Radar und Nebel gleichzeitig einzusetzen. Ein Radar mit geringer Dauer und einer Reichweite von 7,5 km kann anstelle des Motorboosts eingesetzt werden (d. h. ihr habt die Wahl zwischen diesen beiden Verbrauchsmaterialien). So kann dieser Zerstörer den Gegner aktiv jagen, oder dem Team wertvolle Informationen liefern, wenn Gelände oder Nebel die Sicht versperren. Um diesen unheimlichen Vorteil auszugleichen, verfügt Black über eine noch einzigartigere Torpedobewaffnung – ihre Torpedos erreichen nur 43 Knoten und gehören damit zu den langsamsten im Spiel. Lassen Sie sich davon jedoch nicht beirren, denn diese Aale schlagen genauso hart zu, wie sie zu entdecken sind. Der Schwerpunkt des Spiels mit dem Schiff liegt auf der Eroberung von Schlüsselbereichen und der Suche nach gegnerischen Zerstörern, deren Abwehr und Beseitigung. Ihr könnt versuchen, große Schiffe zu versenken, aber denkt daran, dass schnell fahrende Schlachtschiffe extrem schwer zu treffen sind. Setzt die Torpedos zur Gebietsverweigerung ein, spürt die gegnerischen Kreuzer für euer Team auf und eröffnet das Feuer aus der Sicherheit von Nebel- oder Geländedeckung, um hochwertige gegnerische Ziele unter starken Druck zu setzen.

USS Independence: Amerikanischer Stufe V Premiumflugzeugträger

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Die Independence wurde aus dem Rumpf eines geplanten Kreuzers der Cleveland-Klasse umgebaut und war im Laufe ihrer Karriere oft im Einsatz. Sie führte Luftangriffe durch und unterstützte Landungen im gesamten Pazifik und in Südostasien. Später war sie im Rahmen der Fast Carrier Strike Force vor den Philippinen und Okinawa im Einsatz. Eines der wichtigsten Ereignisse, an dem sie beteiligt war, war die Versenkung der Musashi, das Schwesterschiff der Yamato. Die Independence beendete 1946 ihren Dienst als Ziel von Atombombentests und überlebte sogar den ersten Angriff, nur um später von Torpedos versenkt zu werden. 

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Ernest King ist der passende USN-Flugzeugträgerkapitän und bietet alles, was das Schiff braucht, um die Leistung der Stufe V Independence zu optimieren. Seine Basisfähigkeit „Ich komme vorbereitet“ erhöht die Reichweite der Flugabwehrgeschütze und sorgt dafür, dass gegnerische Kreuzer nicht zu sehr in Versuchung geraten, zu früh anzugreifen. Empfohlene Fertigkeiten sind:

  • „Fliegenklatschen“, was die Flugabwehr stärkt.
  • „Notleistung“, damit die Staffeln nur minimalen Schaden bei Angriffsflügen erleiden.
  • „Versteckte Bedrohung“, damit die Angriffe versteckter sind.
  • „Burn, Baby, Burn!“ für stärkere Sprengbomben.
  • „Der Tod von oben“, um die Effektivität der HE-Bomben der Sturzbomber zu erhöhen.

Die Independence ist neben der Saipan der Stufe VII, die derzeit im Büro ist (über sie und Des Moines wird es später einen eigenen Artikel geben) ein weiterer neuer USN-Premiumflugzeugträger. Das Schiff bringt eine gute Geschwindigkeit und die bekannten starken HE-Sturzbomber (Douglas TBD Devastators), aber die Tarnung und Panzerung sind nicht so gut wie die der gleichrangigen Konkurrenz. Die Torpedobomber der Independence (Curtiss SB2C Helldivers) können nur zwei Torpedos abwerfen, die mittelmäßigen Schaden anrichten, aber sie sind recht schnell und haben eine gute Wiederherstellungszeit. Die Independence wird nicht den größten Schaden verursachen und ihre eher empfindlichen Flugzeuge müssen sich ihre Ziele sorgfältig aussuchen, aber ihre Fähigkeit, sich schnell auf der Karte neu zu positionieren, macht es möglich, Luftunterstützung immer dort zu haben, wo sie benötigt wird.

USS South Carolina: Amerikanisches Stufe III Premiumschlachtschiff

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Die South Carolina war die erste Dreadnought der US-Navy. Das Schiff hatte aufgrund der geringen Dimensionen nur eine relativ schwache Bewaffnung und war langsam. Schlachtschiffe ihrer Klasse waren die ersten, die mit gestaffelten Geschütztürmen ausgestattet waren, die es ihr ermöglichten, mit allen Geschützen der Hauptbatterie eine volle Breitseite zu feuern. Die insgesamt acht 305 mm Geschütze waren dafür ein guter Grund! Um das Schiff zu erhalten müsst ihr nur den kostenlosen Auftrag „Dum Spiro Spero“ vor dem 25. Juli absolvieren. Ihr könnt den Auftrag ab 23. Juni bis zum 18. Juli im Shop finden. 

Die South Carolina wurde 1910 in Dienst gestellt und ihre Karriere war sehr abwechslungsreich – von der Ausbildung von Midshipmen für die US Naval Academy und anderer Seestreitkräfte der Marine bis hin zur Teilnahme an verschiedenen Einsätzen in der Karibik. Sie hat sich auch nicht vor dem Ersten Weltkrieg gedrückt – zu ihren bemerkenswertesten Einsätzen gehören die Begleitung von Konvois nach Frankreich und die Überführung von mehr als 4 000 amerikanischen Soldaten aus Europa nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Ihre Karriere endete mit den Beschränkungen des Washingtoner Flottenvertrags und das Schlachtschiff wurde zur Verschrottung abgewrackt. 

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Wir finden, das Willis Lee eine sichere Wahl für die South Carolina ist. Seine Basisfähigkeit „Immer schön trocken bleiben!“ hilft dem Schiff, harte Zusammenstöße mit gegnerischen Zerstörern zu überleben.
Inspirationen sind immer subjektiv, also lassen machen wir mit dem Rest weiter:

  • „Streithammel“, damit die Nachladezeit der Hauptbatterie reduziert wird. Bei Stufe III ist Reichweite kein Problem für den Debuff dieser Fertigkeit.
  • „Kreuzweise“, damit das Ziel auch beim Manövrieren im Auge zu behalten.
  • „Feuerwehrmann“, da Kreuzer dieser Stufe oft in Flammen stehen.
  • „Mechanikermeister“, damit die Schäden auf hoher See besser repariert werden können.
  • „Feuer mit Feuer bekämpfen“, denn ganz ehrlich, zu brennen macht keinen Spaß, wenn ihr Schlachtschiffe bekämpft.

South Carolina bringt zwar nicht die meisten Geschütze, die höchste Geschwindigkeit oder dien größten TP-Vorrat mit in das Gefecht, aber diese Dreadnought kann trotzdem ordentlich austeilen. Ihre Hauptgeschütze sind ziemlich genau und gestaffelt angeordnet, was in ihrer Stufe nicht gewöhnlich ist. Aufgrund ihrer geringen Größe lässt sie sich recht gut handhaben, aber Vorsicht – South Carolinas Zitadelle liegt über der Wasserlinie, sodass eine Breitseite schnell zu ungewolltem TP-Verlust führt. Es ist eine gute Idee, „Artillerieplotterraum-Mod. 2“ auszurüsten, der die Präzision der Hauptbatterie weiter erhöht. Was das Gameplay angeht, so könnt ihr mit der (sehr) langsamen Geschwindigkeit eure Ziele nicht verfolgen, lasst das Gefecht also zu euch kommen. In der Zwischenzeit solltet ihr dafür sorgen, dass alle Schiffe, die euch dann zu nah kommen, unter euren Salven zu leiden haben, die vor allem durch die Treffsicherheit abschreckend wirken.

Wählt euer amerikanisches Lieblingsschiff und bringt das Glück auf eure Seite!


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